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Nach zwei Wochen im Central Samui Village ging es am 15. Mai weiter ins Amari Palm Reef Resort, welches am nördlichsten Ende des Chaweng Beach liegt. Das Amari ist durch die Ringstrasse in zwei Teile getrennt, was aber in keinster Weise zu Lärmbelästigungen geführt hat. Wir hatten uns für eine Zimmer auf der Strandseite entschieden.
Die Superior Rooms hatten keinen direkten Meerblick und waren auch um einiges kleiner, als zum Beispiel die Deluxe Rooms, die sich auf der anderen Seite der Strasse befanden. In diesem Bereich des Hotels befanden sich auch der Spa Bereich sowie ein zweiter Flug. Irgendwie sind wir aber immer auf unserer Seite geblieben - bis auf den einen Tag, an dem wir Bilder gemacht haben. So war unsere kleine Welt also die Strandseite, wo sich die Lobby, ein grosser Pool, eine Poolbar, der Frühstücks- und Restaurantbereich befand.
Das Zimmer war nicht gross, aber auch nicht klein. Es war typisch für diese Kategorie und in einem sehr guten Zustand. Zur Zimmerausstattung gehörte eine Minibar, AC, TV mit Deutsche Welle TV, eine Minibar mit vernünftigen Preisen ( hier gab es auch wieder Coca Cola und kein Pepsi), ein Safe, Bademäntel, einen Schreibtisch und für thailändische Verhältnisse einen grösseren Kleiderschrank.
Das Badezimmer war zwar etwas klein, aber dafür in einem sehr guten Zustand. Zur Ausstattung gehörte ein Fön, sowie Bodylotion, Duschgel, Haarshampoo und Seife. Alle Artikel wurden bei Bedarf täglich aufgefüllt. Zum Zimmer gehörte ein kleiner Balkon mit vernünftigen Mobiliar ( Holz und kein Plastik). Der Roomservice war flink und wir waren immer zufrieden mit der Reinigung der Zimmer.
Das Frühstück war ein Gedicht und ich spare mir einmal eine Aufzählung. Es hat einfach nichts gefehlt und die Speisen waren immer von ausgezeichneter Qualität und sehr liebevoll zubereitet bzw. dekoriert. Da hat das Frühstück richtig Spass gemacht und der Tag hat schon sehr schön begonnen. Das überaus freundliche und serviceorientierte Personal war stets zuvorkommend und hat einen immer mit einem Lächeln begrüsst. Auch am Abend waren die guten Geister dann wieder im Einsatz uns haben uns so unter anderem einen wunderschönen thailändischen Abend bereitet. Auch hier gab es ausgezeichnetes Essen, einen Top-Service und ein nettes Unterhaltungsprogramm. Und da ich zu faul bin, das ganze Buffet aufzuzählen, hier das Amari Frühstück und der Amari Thaiabend. Da läuft mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen. Leider hatten wir unseren Thaiabend im Restaurant, da das Wetter an einem Abend etwas unbeständig war. Normalerweise gab es das Buffet am Pool, dann wurde am späten Nachmittag umgebaut und alles sehr schön hergerichtet. Mit einem weinenden Auge haben wir an unserem Abflugtag gesehen, wie toll es dort ausgesehen hat, wenn das Wetter mitspielt. Auch ein Grund das Amari nochmals aufzusuchen.
Der Poolbereich ist schön in die Anlage integriert. Die Poolboys erfüllen den Gästen jeden Wunsch und haben sich schon nach zwei Tagen den Lieblingsplatz des Gastes gemerkt. Wir haben beim Frühstück meistens am Rande gesessen und hatten so von der 1. Etage einen schönen Blick auf das Meer und den Pool. Die Poolboys haben immer nach oben geschaut und den Blick der Gäste gesucht. Und so reichte ein kurzes Winken oder ein nettes Nicken und schon lagen die Handtücher auf den Liegen, während man selber noch bei Frühstück war. Das war das “ Liegen reservieren” im Amari. Für Familien mit Kleinkindern haben die Poolboys dann auch mal auf Verdacht die Liegen an den nicht so tiefen Becken reserviert. So hatten Familien mit Kindern immer Liegen im flachen Bereich des Pools, auch wenn sie erst später zum Frühstück kamen. Überhaupt waren die Poolboys absolut kinderfreundlich. So etwas hatte ich vorher in Thailand noch nicht gesehen.
Wie schon im Central Samui Village war auch der Strand am Amari nicht gerade der Renner ( wussten wir auch vorher), da auch hier ein kleines Riff vorgelagert war. Dafür wurde der Sand täglich gereinigt und der Strand schon in den frühen Morgenstunden von angeschwemmten Algen gereinigt. Liegen gab es auch hier reichlich. Am Strand sammelten sich auch täglich die fliegenden Händler, die einem für kleines Geld Essen und eiskalte Getränke anboten. Ab und an haben wir auch hier mal etwas gekauft und uns nicht nur vom guten Poolservice verwöhnen lassen. So haben wir das Geld schön verteilt und auch mal an die Strandhändler gedacht.
Im Bereich der nach allen Seiten offenen Lobby gab es auch einen Tour Counter, an dem man Touren buchen konnte. Auch hiervon haben wir gebrauch gemacht. Das Hotel hat die Handtücher für diese Touren zur Verfügung gestellt. Einfach nur mal fragen. Ansonsten gab es noch die eine oder andere Aktivität, die das Hotel angeboten hat. Kleinere Ausflüge, einen Grundkurs in der thailändischen Sprache sowie einen Minikochkurs. Den thailändischen Sprachkurs haben wir auch mal eine Stunde besucht und hatte bei 35 Grad im Schatten reichlich Schweiss und Spass. Spass hatte dann auch das Frühstückspersonal, das von unserem Besuch natürlich wusste und so am Morgen auf mal eine Frage auf Thai gestellt hat. So hatten alle viel Sanuk ( Spass).
So haben wir im Amari 14 wunderschöne Tage verbracht, wir wurden stets mit einem echten Lächeln begrüsst und haben die thailändische Gastfreundschaft wieder einmal voll erleben dürfen.. Das Amari hat uns in vielen Dingen immer mal wieder an die Evason Hotels erinnert und so haben wir uns stets wohl gefühlt.
Hier geht es zurück zu Ko Samui 2005 oder ihr schaut Euch die Bilder vom Amari an, die ihr hier findet:
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